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Sartassa Willfried Althoff Paul Scheerbart Emerenz Meier Mond Ich könnte dich lieben. So lange du nicht gehst. Mich glauben läßt Das du mich verstehst Doch die Nacht schluckt die Sterne Ich werde blind und wäre gerne bei dir, mein Mond doch ob es sich lohnt wenn die Nacht nun weicht läßt du mich allein weiß nicht, ob es reicht Jetzt bei dir zu sein doch ich könnte dich lieben wenn du jetzt nicht gehst mich mit dir nimmst am Himmel stehst Eine bessere Welt Wenn der Mond nun
untergeht Die Nacht atmete schnell. Wind strich warm über Haut. Mond glitzerte übers Wasser. Wir küssten uns unterm Sternenzelt. Unsere Körper tranken sich beschwingt vom roten Wein. Die Seelen schwebten sangen unsere Melodie. In die Sommernacht.
Morgenrot
Nach durchwachter Nacht im Haus unserer Zärtlichkeiten. Endlose Blicke. Warme Worte. Farben der Sehnsucht. Gefühle der Unendlichkeit, unsterblich in Liebe. Horizonte öffnen sich. In uns
Sie ist ein warmer
Wind.
Umspielt mich. Wärmt die Haut, haucht in mein Leben, verzaubert die Seele. Genieße diesen Augenblick im Sommerwind doch sie wehte durch meine Finger. Milano
Dämmerung befreit
von der Hitze. Bier an der Straße. Frauen flanieren leicht beschwingt. Lichterspiegel im Kanal. Menschen in den Straßen. Träume in der Luft.
Sommernachtstraum
Berührungen
zart ein warmer Hauch umfahren die Konturen unserer Körper. Dein streicheln ein sanftes Beben, Küsse lassen mich erschauern. Fasziniert von deinen Brüsten. Hände erregend nah. Verwöhne deine Knospen. Spüre wie es steigt in mir. Eng umschlungen. Leiber im Mondlicht. Genieße Moment im Glück.
Sommernacht
Sommernacht
Nun laßt uns wieder preisen Nun laßt uns wieder trinken Den schweren Feuertrank! Nun laßt uns wieder jubeln! Wir sind ja gar nicht müd und krank. Nun laßt uns wieder dichten Den wildesten tollsten Bacchantengesang! Nun laßt uns lustig selig sein! Wein! Wein in die alte Laube hinein! Schon funkeln die Sterne da oben. Hei! Stürmisch das Glas erhoben! Sommernacht, sei gepriesen! Die bunten Lampen bringt auch herbei! Und auch die besten Zigarren! In einer prächtigen Sommernacht Soll man prassen, schlemmen und schwelgen! Wie lustig ist's im dunklen Wald, Wenn Mondschein drüber lacht, Der Sang der Burschen weithin schallt In lauer Sommernacht! Es zirpt die Grille dort am Bach, Die Unke ruft im Teich, Und übers Tal hin zieht gemach Der Nebel schleierweich.
O gäbe man nur Freiheit mir
Wie freut' ich mich des Lebens doch!
Ich hätte Mut, durch alle Welt
Das Glück, das Schicksal zwäng' ich mir,
So aber darf ich schüchtern nur
Darf lachen wohl, doch nicht zu hell,
Reicht, Mädchen, freundlich mir die Hand!
Die Nacht ist keines Menschen Freund - Was flüsterst du von Treue? Der Mond verblaßt, der Morgen graut Am Bette sitzt die Reue.
Die Reue ist ein häßlich Weib O Gott, wie kannst du küssen! Das hat die Sommernacht gethan, Daß wir versinken müssen. |